Auberginen – so gesund sind die Inhaltsstoffe

Auberginen sind ein leichtes Gemüse. Sie enthalten bis zu 93 Prozent Wasser und damit nur 18 Kilokalorien pro 100 Gramm. Doch in den restlichen sieben Prozent der Früchte steckt eine Menge Vitalpower:
Vitamin A für die Augen
• B-Vitamine (vor allem in der dunklen Schale) für Nervenfunktion
• Vitamin C für ein starkes Immunsystem
• Kalium– wichtig zu Regulation von Blutdruck (kann hohen Blutdruck verhindern)
• Kalzium für Knochen und Zähne
• Magnesium für Muskeln und Nervenfunktion
• Ballaststoffe, die nicht nur die Verdauung fördern, sondern auch schädliches Cholesterin binden
Im Ayurveda, der indischen Volksmedizin, wird die Aubergine deshalb auch gegen Bluthochdruck und Nervenschwäche empfohlen.

Der Pflanzenfarbstoff der Aubergine – besonderer Schutz?

Besonders interessant ist jedoch der hohe Gehalt von Anthocyanen. Die pflanzlichen Farbstoffe gehören zur großen Gruppe der Polyphenole und stecken vor allem in der Schale der Aubergine. Anthocyanen verfügen vermutlich über eine ganze Palette an gesundheitsfördernden Eigenschaften, von denen erst ein Bruchteil entdeckt ist.
Denn die Substanz, die Pflanzen vor den schädlichen Wirkungen der Sonne schützt, könnte vielleicht auch die Entstehung von Darmkrebs und Leberkrebs verhindern. Darauf deuten zumindest Studien hin.
Achtung Bitterstoffe: Auberginen richtig zubereiten
Auberginen enthalten wie andere Nachtschattengewächse den Bitterstoff Solanin, vor allem wenn sie noch unreif sind. Solanin wirkt leicht toxisch. Deshalb gilt: Auberginen nicht roh essen.
Beim Erhitzen verschwindet der Bitterstoff. Auch Salz entzieht das Solanin. Viele Köche schneiden Auberginen vor der Zubereitung deshalb in Scheiben und bestreuen diese mit Salz. Nach etwa 30 Minuten Einwirkzeit werden Salz und die austretende Flüssigkeit, die das Solanin enthält, abgewaschen, die Scheiben werden trockengetupft und weiterverarbeitet.

Auberginen einkaufen und lagern

Kaufen Sie Auberginen am besten erntefrisch auf dem Markt. Greifen Sie zu Ware mit glatter, glänzender Haut. Auf Druck sollte die Frucht etwas nachgeben, dann stimmt der Reifegrad.
Auberginen halten sich unverarbeitet im Kühlschrank bis zu einer Woche. Lagern Sie das Gemüse jedoch nicht neben Äpfeln oder Tomaten, dann können Auberginen rasch verderben. Denn Äpfel und Tomaten verströmen ein Reifegas, das die Eierfrüchte rasch altern lässt.
Auberginen lassen sich übrigens auch hervorragend einfrieren, sowohl frisch als auch verarbeitet. Hier einige Rezepte zum Ausprobieren.

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